Betriebsstätte Kompass ´98 in Eckernförde

Kompass ´98 ist eine Werkstatt für Menschen mit psychischen Handycaps in Eckernförde und gehört zu den Werkstätten Materialhof in Rendsburg. Die Werkstätten Materialhof stehen unter der Trägerschaft des Diakonie-Hilfswerkes Schleswig-Holstein (DHW).

Mit dem Erweiterungsbau und der Modernisierung der bestehenden Werkstatt für behinderte Menschen in der Einrichtung Kompass ´98 wurde das Ziel umgesetzt, die auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilten Arbeits- und Produktionsstätten an einem Ort zusammen zu führen.

So entstanden durch den Erweiterungsbau an diesem Standort Arbeitsplätze und das Angebot für berufliche Bildung für rd. 100 Menschen mit psychischen Handycaps und 28 Fachkräfte. Im Zuge der Neubaumaßnahme wurde auch das Bestandsgebäude unter laufendem Geschäftsbetrieb umgebaut und saniert. Auch wurde nun die Barrierefreiheit in diesem Gebäude hergestellt.

In dem zweigeschossigen Bestandsgebäude sind die Verwaltung, der soziale Dienst sowie die Gewerke EDV, Gravur und Hauswirtschaft untergebracht.

Die Gebäudeerweiterung setzt sich aus einem eingeschossigen Westflügel mit Flachdach und einem zweigeschossigen Nordflügel mit Satteldach zusammen. Mittelpunkt und Bindeglied zwischen Bestands- und Erweiterungsbau dieser Werkstatt bildet der Westflügel mit Speisesaal, Multifunktionsraum, Berufl. Bildung und Küche. Im zweigeschossigen Nordflügel befinden sich nun für die Garten- und Landschaftspflege sowie die Montagegruppe die neuen Arbeitsbereiche. Alle Bereiche dieser Einrichtung sind barrierefrei und über kurze Verkehrswege erreichbar. Klare Formen, große Fensterflächen und ein gutes Raumklima schaffen einen Arbeits- und Lebensraum in angenehmer Umgebung. Die Baukörper wurden in Massivbauweise erstellt. Auf dem ca. 1 ha großen Grundstück entstand nach Fertigstellung dieser Baumaßnahme eine WfbM mit einem Bruttorauminhalt (BRI) von rd. 8600 m³ und einer Netto-Grundfläche (NGF) von rd. 2000 m².

Die Reduktion von Transmissionswärmeverlusten sowie die Minimierung von Wärmebrücken waren wichtige Gesichtspunkte bei der Planung der Gebäudehülle. Sämtliche Maßnahmen verfolgten das Ziel, den Heizwärmebedarf des Gebäudes zu minimieren. Durch die Ausführung von begrünten Dächern und variablem Sonnenschutz wird ein Überhitzen der Räume vermieden und dem sommerlichen Wärmeschutz Rechnung getragen.

Die Energie- und Wärmeversorgung für die gesamte Einrichtung erfolgt über ein BHKW.

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